Doppelgrab, Grab, Friedhof, Mustergrab, Lebensband, Kies, Bodendecker, Staude

Was Grabsteine kosten – Den Verstorbenen ein Denkmal setzen

Persönlich gestaltete Grabstätten sind für Hinterbliebene ein zentraler Ort ihrer Trauer. Bei deren würdiger Gestaltung spielen Grabsteine eine entscheidende Rolle: Sie schmücken eine Grabstelle über viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinweg und setzen dem Verstorbenen ein individuelles Denkmal. Allerdings stellen sie auch einen gewissen Kostenfaktor dar – weshalb es sich unbedingt lohnt, nicht nur traditionelle Grabsteine in Betracht zu ziehen, sondern einen Blick auf moderne, hochwertige und dennoch preisgünstige Alternativen zu werfen.

 

Grabstein mit Gravur: Erinnerung zum Innehalten

Ganz prosaisch betrachtet, kennzeichnet ein Grabstein eine Grabstelle, informiert Passanten und Besucher über den dort Beigesetzten. Dazu ist er mit dem Namen und dem Geburtsdatum des Verstorbenen versehen. Aber wenn Sie es wollen, gibt der Grabstein vielleicht auch noch mehr preis – über den Verstorbenen und über die Wertschätzung seiner Hinterbliebenen. Dafür können Sie beispielsweise Symbole verwenden oder Sinnsprüche formulieren. So machen Sie mit einem individuell gestalteten Grabmal die letzte Ruhestätte zu einem Ort des Innehaltens und Erinnerns.

 

Grabstein kosten: In Stein gemeißelte Tradition

Für einen traditionellen Grabstein müssen Sie durchschnittliche Kosten im mittleren, vierstelligen Bereich veranschlagen. Aus Naturstein gehauen – Granit, Marmor, Kalk- oder Sandstein – oder als wenig bearbeiteter Findling kostet er beim Steinmetz je nach Größe, Form und Material zwischen 450 und 5000 Euro. Hinzu kommt die Beschriftung, die je nach handwerklicher Ausführung mit 10 bis 45 Euro pro Buchstabe bzw. Zeichen zu Buche schlägt. Je individueller der Stein gestaltet wird, desto teurer wird er. Dann fallen auch noch die Kosten für den Transport des Steins zum Friedhof und das Aufstellen an. Stehende Grabsteine dürfen nur von einem Steinmetz errichtet werden und müssen mit einem stabilen Fundament versehen sein. Liegende Steine können Angehörige unter Umständen selbst setzen – sofern es deren Gewicht und die Friedhofsverwaltung überhaupt zulässt. In der Folge können noch im Laufe der Jahre Kosten für die Reinigung der Oberfläche und den Erhalt der Standsicherheit anfallen. Und schließlich müssen Sie selbst für die Entfernung eines traditionellen Grabsteins nach Ablauf der Liegezeit noch einmal mehrere Hundert Euro einkalkulieren. Insgesamt also eine stattliche Summe, wenn man bedenkt, dass schon für Bestatter, Beisetzung und die Grabstelle einige Tausend Euro aufzubringen sind.

 

Günstige Grabstein-Alternativen: Individuelle Grabstecker

Moderne und pflegeleichte Grabmale aus Edelrost und Edelstahl wie von Himmelgrün können eine echte Alternative zu kostspieligen und schweren, herkömmlichen Grabsteinen sein. Ihr Material ist langlebig, sie sind stark individualisierbar, benötigen keine spezielle Pflege, und im Preis liegen sie deutlich unter traditionellen Grabsteinen: Beispielsweise in der klassischen Säulenform mit individuellem Motiv und Text (ab 329 Euro) oder als kreativ gestaltete Gedenktafel – auch in der spannungsvollen Materialkombination von Edelrost und Edelstahl (bis 499 Euro). Geeignet sind sie für ein Familien- oder ein Doppelgrab ebenso wie für ein Einzel- oder ein Urnengrab. Alle Modellvarianten können Sie nach Ihren persönlichen Vorstellungen konfigurieren. Schrift und Ornamentik werden dann in Handarbeit nach Ihren Wünschen eingefräst. Mit stabilen Stäben zum Einstecken ins Erdreich können diese Grabmale sogar ohne fremde Hilfe aufgebaut werden und bieten eine hohe Standfestigkeit, ohne dass Folgekosten anfallen. Ergänzend lassen sich Grabstecker platzieren, mit denen Hinterbliebene ihre Wertschätzung für den Verstorbenen ausdrücken können.